Städte
der Zukunft

Städte der Zukunft

Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung hat im Projektzeitraum 1996 bis 2003 Forschungen für die Erarbeitung von Erfolgsindikatoren zu einigen städtebaulichen Handlungsfeldern durchgeführt.


Das Ziel der Forschung waren praxisorientierte Hinweise zu finden, wie eine nachhaltige Städteentwicklung gestaltet werden kann. Dabei sollen die Fortschritte über Indikatoren jeweils prozessbegleitend geprüft werden können. Die Forschung soll dabei der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie dienen.


Als Modellstädte standen die Städte Münster, Heidelberg, Dessau sowie Güstrow zur Verfügung. Im Mittelpunkt standen dabei:

  • Bodenmanagement
  • Vorsorgender Umweltschutz
  • Stadtverträgliche Mobilitätssteuerung
  • Sozialverantwortliche Wohnungsversorgung
  • Standortsichernde Wirtschaftsförderung

Energie / Strom in der Zukunft

Das Thema Energie spielt eine immer größere Bedeutung und ist ein großes Zukunftsthema. Viele Regelungen zur Energieeinsparung müssen von Wohnungs- und Hausbesitzern beim Bau oder der Sanierung beachtet werden.


Neben baulichen Veränderungen zur Energieeinsparung ist der Stromkostenvergleich bei vielen Verbrauchern noch ein Fremdwort. Bei weiter steigenden Energiepreisen in der Zukunft besteht hier ein großes Einsparpotential durch die Wahl des richtigen Anbieters.


Mit einem Strompreisrechner ist die Auswahl des zukünftigen Stromanbieters automatisch in wenigen Sekunden durchgeführt. Nur wenige Daten müssen eingegeben werden, damit der Verbraucher in Zukunft viel Geld sparen kann.
Laut Umfragen sind im Jahr 2011 noch immer die meisten Stromkunden bei dem lokalen Grundversorger im Grundversorgungstarif oder einem angelehnten Tarif mit geringfügig besseren Konditionen (meist als Online-Variante angepriesen). Da die Preise in den kommenden Jahren wie bereits in der Vergangenheit stetig steigen werden, sollte man als Verbraucher unbedingt aktiv werden. Da es mittlerweile hunderte Stromanbieter auf dem deutschen Strommarkt gibt, ist meist ein günstigerer Preis für den Strombezug möglich.

Energiewende

Der Umweltschutz hat in den kommenden Jahren eine immer größere Bedeutung. Nachhaltigkeit ist hier das Schlagwort. Herkömmliche Rohstoffe sind nur begrenzt verfügbar, der Abbau wird immer teurer. Dem gegenüber steht ein großes Potential an Energiequellen für die Stromerzeugung, die praktisch immer verfügbar sind:

  • Windenergie
  • Sonnenenergie
  • Bioenergie
  • Wellenenergie
  • Wasserkraft


Heutige Probleme, die für die Zukunft gelöst werden müssen, sind dabei das Speichern von Wind- und Sonnenenergie. Zum Zeitpunkt der Energieerzeugung wird sie nicht immer vollständig benötigt. In der Nacht wiederum wird Energie benötigt, es steht aber keine Sonnenenergie zur Verfügung. Das bedeutet, dass Speichermöglichkeiten entwickelt werden müssen, um Strom/Energie zu speichern und dann zur Verfügung zu stellen, wenn dieser benötigt wird.


Leider wird die Energiewende nicht kostenlos möglich sein. Über Umlagen und Steuern müssen Verbraucher und Unternehmen einen großen Beitrag leisten. Die Politik ist hier gefragt, ein zukunftsträchtiges Modell zu erarbeiten, mit dem die Energiewende gefördert und somit umgesetzt wird. Gleichzeitig müssen die Kosten dieser Wende im Rahmen bleiben.